»“Twenty years from now you will be more disappointed by the things you did not do, than by the things you did. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails !"«
Mark Twain

Wuhan - Besuch aus der Middle School No. 1

10 Tage lang besuchen Schülerinnen und Schüler aus Wuhan Wuppertal

[Pressemitteilung]

Wuppertaler Schulen empfangen chinesische Austauschschüler/-innen aus Wuhan
(Text: Birgit Gößman) (Bild: Jie Zhou)

15 chinesische Schüler/-innen und zwei Begleitkräfte von der No 1. Middle School aus Wuhan sind derzeit in Wuppertal. Das Wilhelm Dörpfeld Gymnasium, das Gymnasium am Kothen und das Städtische Gymnasium Bayreuther Straße haben seit dem letzten Jahr eine Schulpartnerschaft mit der No. 1 Middle School. Die Freude war groß als die chinesische Austauschgruppe spät abends am 4. Juli im Düsseldorfer Flughafen eintraf. Viele Austauschpartner/-innen waren überglücklich ihre vertrauten Freund/-innen aus dem vergangen Jahr wiederzusehen, andere haben nun die Chance neue Freundschaften zu schließen. Empfangen wurde unsere chinesische Austauschgruppe im Rathaus der Stadt Wuppertal vom Dezernenten für Kultur, Schule und Sport, Matthias Nocke, und begrüßt von unserem Oberbürgermeister Peter Jung. Bisher können die deutschen und chinesischen Schüler/-innen auf viele gemeinsame Erlebnisse zurückblicken: ein lehrreicher Rundgang durch die Stadt Wuppertal, der Besuch des Museums für Frühindustrialisierung und des Engelshauses, eine Kanufahrt auf der Wupper vorbei an den malerischen Steilhängen des Wupper-Tals, sowie der Besuch der Bergischen Universität, die zugleich eine Partneruniversität in Wuhan hat. In Bonn waren unsere chinesischen Gäste vom Haus der Geschichte sowie vom Geburtshaus des weltberühmten Komponisten und Musikers Ludwig van Beethoven beeindruckt. Ein weiteres letztes Highlight während des Aufenthaltes wird noch der Besuch des Kölner Doms sein. Interkulturelle Erfahrungen wurden bisher nicht nur durch die verschiedenen Exkursionen gewonnen, sondern insbesondere durch das Eintauchen in den deutschen Schulalltag. Schule in Deutschland ist anders als in China: Schulgröße (ca. 1000 statt 4500 Schüler/-innen), Lerngruppengröße (ca. 25-30 statt 50-60 Schüler/-innen), viel schülerorientierter Unterricht statt viel Frontalunterricht, traditionelle Kreidetafeln in deutschen Klassenzimmern statt White- und Smart Boards in chinesischen Klassenzimmern, u.v.m. In den Gastfamilien wurden unsere chinesischen Schüler/-innen herzlich aufgenommen. Sie können hautnah den Alltag in den Familien miterleben und hier einmalige Erfahrungen sammeln. Austauschprogramme und Schulpartnerschaften fördern die grenzüber-schreitende Mobilität junger Menschen, das Verständnis füreinander sowie Toleranz und Aufgeschlossenheit. In Begegnungen erwerben Schüler/-innen interkulturelle Erfahrungen, die für ihre persönliche und berufliche Entwicklung immer wichtiger werden. Daher fördert das Auswärtige Amt eine Vielzahl an Aktivitäten im Bereich des schulischen Austausches. Dieses deutsch-chinesische Austauschprojekt unserer Schule wie auch weitere Projekte (Israel und Indien) werden vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD)unterstützt.

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