Konzept der Deutsch–Förderklasse am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium

WDG - international unsere Auffangklassen

Konzept der 'Internationalen Klasse'

am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium

Inhalt

1. Zielsetzung: 1

2. Individuelle Förderung: 2

I. individuelle Wochenlernpläne. 2

II. Beobachtungsbögen. 3

III. Selbstdiagnose und Leistungsstanderhebung. 3

IV. Weitere Begleitung der Schülerinnen und Schüler. 3

V. Organisatorische Hilfestellung. 3

3. Kooperationspartner: 4

4. Sprachdidaktische Prinzipien: 6

I. Wortfeldarbeit/Vokabeltraining. 6

II. Struktureller Grammatikunterricht. 6

III. Kommunikationstraining/mündlicher Sprachgebrauch. 6

IV. Leseförderung. 7

V. Integrierter/themenzentrierter Grammatikunterricht. 7

VI. Textproduktion/Aufsatztraining. 7

5. Kulturelle Integration/Information. 8

6. Vertrauensbildende Maßnahmen/ Stärkung der Klassengemeinschaft. 8

7. Elternarbeit: 8

8. Bereicherung des Schullebens am WDG.. 9

9 . Weitere geplante Projekte: 9

10. Genutzte Lehrwerke. 9

 

 

1. Zielsetzung:

Die Auffangklassen (AUFFANGKLASSE) dienen einer gezielten Förderung von Schülerinnen und Schülern ausländischer Herkunft mit fehlenden oder geringen Deutschkenntnissen. Durch die gezielte Förderung der Schülerinnen und Schüler soll das Ziel, die Schülerinnen und Schüler in Regelklassen der Schule integrieren zu können, erreicht werden. Aktuell werden zwei Gruppen (Anfänger und Fortgeschrittenen) angeboten, die nach dem Lernstand im Fach Deutsch differenziert sind.

Durch Integration der Schülerinnen und Schüler in Klassen ihrer Altersstufen (=Referenzklassen), anfangs besonders in den musischen Fächern und in Sport, mit steigenden Deutschkenntnissen auch in den Unterricht der anderen Fächer, soll gewährleistet werden, dass eine spätere vollständige Integration der Schülerinnen und Schüler die den individuellen Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechende Klassenstufe möglichst unproblematisch gelingt. Hierfür gilt die Maßgabe, dass dies je nach individueller Entwicklung möglichst ohne Zeitverlust geschieht, sodass die Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn erfolgreich fortsetzen können.

Darüber hinaus fördert die durch die teilweise Integration nötige Kommunikation mit deutschsprachigen Altersgenossen die kommunikativen und sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.

Eine Integration in das deutsche Schulsystem erfolgt zudem insbesondere durch dem Sprachniveau angemessenen landeskundlichen Unterricht, der die Schülerinnen und Schüler mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland, der Geografie und der Kultur vertraut machen soll.

Neben dem Kernfach Deutsch als Fremdsprache wird in der Auffangklasse ebenso Englisch und Mathematik unterrichtet. Hier geht es im Kern darum Schülerinnen und Schüler in ihrem jeweiligen Leistungsstand abzuholen und an das Lernniveau im gymnasialen Bildungsgang ihres Altersjahrgangs heranzuführen.

Insgesamt soll sichergestellt werden, dass die Schülerinnen und Schüler einerseits durch kompakten und intensiven Unterricht in der Auffangklasse schnell Deutsch lernen und an den erforderlichen Leistungsstand herangeführt werden, andererseits die Schülerinnen und Schüler nicht durch ihre Herkunft isoliert sondern integriert werden.

2. Individuelle Förderung:

Mit dem vom Goethe-Institut entwickelten „Deutschtest für Zuwanderer A2-B1“ als Eingangstest wird bei Schülerinnen und Schüler, die bei ihrer Ankunft über Vorkenntnisse der deutschen Sprache verfügen, der individuelle Sprachstand ermittelt.

Da die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Ankunft, bedingt durch verschiedene Schulsysteme in ihren Herkunftsländern, verschiedene Arten des Lernens gewohnt sind, ist es das Ziel der Lehrer der Förderklasse zunächst einmal möglichst viele Informationen über die Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler zu sammeln, um individualisierte Lernpläne entwickeln zu können.

Durch enge Kooperation mit den Klassenlehrern und Fachlehrern der Referenzklassen kann auf individuelle Bedürfnisse und Schwächen der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden. Hierfür wird vor allem in den weiteren Kernfächern Mathematik und Englisch Hilfestellung ermöglicht.

I. individuelle Wochenlernpläne

Neben Phasen der Kommunikation im Plenum sind besonders die individuell auf die Schülerinnen und Schüler abgestimmten Wochenarbeitspläne ein wichtiges Mittel der Arbeit. Die Arbeit an diesen  Lernplänen setzt jedoch eine kleine Schülerzahl pro Lerngruppe voraus, da hier intensiv individuell von den Lehrern betreut werden muss. Sobald die Schülerinnen und Schüler die deutsche Sprache genügend beherrschen, können sie aktiv an der Planung ihrer Lernprozesse mitwirken, indem sie ihre Bedürfnisse äußern und die Lehrkräfte passgenaue Lernpläne entwickeln. Die Schülerbeteiligung am Planungsprozess kann besonders durch Selbstdiagnosebögen und Beratungsgespräche gewährleistet werden.

II. Beobachtungsbögen

Die Lehrkräfte der Auffangklasse sowie die Lehrkräfte, die die Schülerinnen und Schüler der Förderklasse in den Integrationsklassen unterrichten, geben der Klassenleitung  monatlich Rückmeldung in Form von Beobachtungsbögen. Diese Beobachtungsbögen erfassen Informationen sowohl im fachlichen als auch im sozialen Bereich. [s. Anlage 1]

Hierdurch soll neben optimaler fachlicher Förderung auch eine Erziehung der Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Schulvereinbarungen des WDG gewährleistet werden.

III. Selbstdiagnose und Leistungsstanderhebung

Durch die Anwendung von Selbstdiagnosebögen wird die Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler im Planungsprozess ihrer Lernpläne gewährleistet.

Zum Ende jedes Quartals sollen die Schülerinnen und Schüler an einer Leistungsstanderhebung teilnehmen. Nach dieser Leistungsstanderhebung kann den Schülerinnen und Schüler eine individuelle Rückmeldung über ihren Lernfortschritt gegeben werden. Ebenso kann der weitere Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler diagnostiziert werden.

IV. Weitere Begleitung der Schülerinnen und Schüler

Auch bereits vollständig integrierte Schülerinnen und Schüler sollen, insbesondere durch die enge Kooperation mit den Klassen- und Deutschlehrern der Integrationsklassen, weiterhin eine Anlaufstelle in der Förderklasse finden.

Dies ist insbesondere dann notwendig, wenn aufgrund der Unterrichtssituation in der Regelklasse keine Möglichkeit besteht, auf Fragen und Probleme der ehemaligen Schüler der Förderklasse einzugehen. Hier kann individuelle Hilfestellung geleistet werden. Die ehemaligen Schülerinnen und Schüler besuchen die Förderklasse während der Lateinstunden ihrer Integrationsklassen weiterhin.

 

V. Organisatorische Hilfestellung

Die Schülerinnen und Schüler der Förderklasse benötigen im besonderen Maße Hilfestellung bei organisatorischen Fragen. Dies ist teilweise in den mangelnden (Sprach-)Kenntnissen der Elternhäuser begründet.

Um die Schülerinnen und Schüler hier optimal zu unterstützen ist ein besonderes Vertrauens- und Beratungsverhältnis zwischen den Schülerinnen und Schüler der Förderklasse und der Klassenleitung nötig. Die Lehrerinnen und Lehrer der Auffangklasse vermitteln den Schülerinnen und Schüler außerschulische Ansprechpartner zur Organisation ihrer Fremdsprachenprüfungen und für individuelle Problemlagen.

Durch eine Einführung in das mehrgliedrige Schulsystem in NRW, einen gemeinsamen Besuch im BIZ der Stadt Wuppertal sowie durch Bereitstellen von Informationen zu den Neigungen der Schülerinnen und Schüler entsprechenden Ausbildungsgängen soll eine optimale und individuelle Beratung der Schülerinnen und Schüler gewährleistet werden.

3. Kooperationspartner:

Aufgrund der vielfältigen Anforderungen an die Auffangklasse, ist es notwendig mit anderen kompetenten Stellen zu kooperieren, um die Förderung der Schülerinnen und Schüler zu optimieren.

Kooperation findet statt

·         Mit der Mercator-Stiftung:

Durch die Lehrkräfte der Mercator-Stiftung erhalten die Schülerinnen und Schüler der AUFFANGKLASSE zweimal wöchentlich eine Doppelstunde Grammatikunterricht und Wortschatztraining. Dieser nach Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler differenzierte Unterricht ist eine notwendige und wichtige Ergänzung zum schulischen Unterricht.

·         Mit der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA):

Die RAA unterstützt die Schülerinnen und Schüler der AUFFANGKLASSE bei der Vorbereitung und der Organisation ihrer Fremdsprachenprüfungen. Darüber hinaus stellt die RAA wenn nötig Dolmetscher zur Verfügung.


 

4. Sprachdidaktische Prinzipien:

Der Deutschunterricht der AUFFANGKLASSE folgt folgenden Prinzipien der DAF-Didaktik:

·         Wortfeldarbeit/Vokabeltraining

·         Struktureller Grammatikunterricht

·         Kommunikationstraining/mündlicher Sprachgebrauch

·         Leseförderung

·         Integrierter/Themenzentrierter Grammatikunterricht

·         Textproduktion/Aufsatztraining

Die Lehrerinnen und Lehrer, die in der AUFFANGKLASSE Deutschunterricht erteilen, sprechen sich über die Aufteilung der Arbeitsfelder zu Beginn eines jeden Schuljahres und bei jedem Stundenplan- oder Lehrerwechsel ab. Dies betrifft vor allem die Bereiche des strukturellen Grammatikunterrichts , die Leseförderung  und das Kommunikationstraining. Im Klassenlehrerunterricht  sollen die Bereiche des zuvor gelernte verknüpft und  - zum Teil spielerisch – erweitert werden.

 

I. Wortfeldarbeit/Vokabeltraining

Die Einführung neuen Vokabulars erfolgt über Wortfelder. Für die Schülerinnen und Schüler relevante Wortfelder werden ausgewählt und mit den Schülerinnen und Schüler erarbeitet. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass den Schülerinnen und Schüler das treffende Vokabular für unterrichtlich oder alltäglich relevante Situationen zur Verfügung steht.

 

II. Struktureller Grammatikunterricht

Um den Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Fremdsprachenlernens grundlegende Strukturen der deutschen Grammatik zu vermitteln, ist es nötig, systematisch grammatische Strukturen zu erarbeiten. Diese Strukturen werden nach dem Erlernen durch Wiederholen eingeübt. Dies geschieht mit Hilfe des Unterrichtswerkes PingPong.

 Zur Festigung der erlernten grammatischen Strukturen ist es notwendig, systematisch zu wiederholen. Hierzu bieten sich vor allem Kommunikations- und Sprechspiele an.

 

III. Kommunikationstraining/mündlicher Sprachgebrauch

Durch Erzählen und themengebundene Unterhaltungen sollen die Schülerinnen und Schüler das freie Sprechen trainieren. Hierbei wird auch fehlerhaftes Sprechen weitestgehend toleriert, da den Schülerinnen und Schüler die Hemmungen Deutsch zu sprechen genommen werden sollen. Auf Fehler in unmittelbar zuvor Gelerntem (Grammatik/ Wortwahl) wird hingewiesen.

Im weiteren Verlauf des Kommunikationstrainings sollen in Rollenspielen Alltagssituationen nachgestellt werden, um die Schülerinnen und Schüler zu kontextbezogener Kommunikation zu befähigen.

Außerdem sollen Unterrichtsgespräche über zentrale Inhalte der geisteswissenschaftlichen Unterrichtsfächer den Schülerinnen und Schüler dazu verhelfen, nach ihrer Integration an Unterrichtsgesprächen kompetent teilnehmen zu können.

Auch der Politikunterricht (s.o.) dient hier der Förderung des mündlichen Sprachgebrauchs.

IV. Leseförderung

Leseförderung wird insbesondere durch den einstündigen Lesekreis gewährleistet. Die ausgewählte Literatur soll altersgerecht und dem Lesevermögen der Schülerinnen und Schüler gemäß ausgewählt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen an der Lektüreauswahl beteiligt werden. Durch gemeinsames lautes Lesen wird sowohl das Vokabular der Schülerinnen und Schüler erweitert als auch die Aussprache trainiert.

Fest zum Bestandteil der Leseförderung gehört zudem ein gemeinsamer Besuch der Stadtbibliothek, um Möglichkeiten der Buchausleihe aufzuzeigen.

Auch die eingerichtete Klassenbibliothek soll die Schülerinnen und Schüler der AUFFANGKLASSE zum Lesen motivieren. Die Lektüre eines Buches aus dem Bestand der Klassenbibliothek über die Ferien ist für die Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Bei der Auswahl von Literatur, die dem Sprachniveau der Schülerinnen und Schüler entspricht, sind die Lehrkräfte den Schülerinnen und Schüler behilflich.

V. Integrierter/themenzentrierter Grammatikunterricht

Die strukturell erarbeiteten und trainierten grammatischen Strukturen sollen themenzentriert angewandt werden. Dies geschieht sowohl durch Rollenspiele, Kommunikationstraining, Sprechspiele (s.II+III) und Aufsatztraining (s. VI.) als auch durch die Anwendung in integrierten Formen des Grammatikunterrichts. Hierfür werden altersgerechte und für die Schülerinnen und Schüler relevante Themen ausgewählt und vertieft. Hierbei wird der sprachlichen Richtigkeit der Schüleräußerungen besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

VI. Textproduktion/Aufsatztraining

Besonders in Vorbereitung auf eine vollständige Integration der Schülerinnen und Schüler in die Regelklassen ist eine Hinführung zum Verfassen der dort geforderten Aufsatzformate nötig. Dies geschieht sowohl im Zusammenhang mit der Leseförderung (Inhaltsangaben, Nacherzählungen, weiterführende Schreibaufträge) als auch im Rahmen des integrierten Grammatikunterrichts (Essays, Erörterungen, Erlebniserzählungen/Fantasieerzählungen, Berichte/Reportagen).

Hierfür werden die Lehrpläne der entsprechenden Klassenstufen berücksichtigt.

5. Kulturelle Integration/Information

Da die Schülerinnen und Schüler der AUFFANGKLASSE aus sehr verschiedenen Kulturkreisen stammen, ist für sie ein Verständnis für die deutsche Kultur oftmals schwierig. Um  die Feste, Bräuche und Traditionen in ihrer neuen Heimat zu verstehen, ist es notwendig, Feiertage und Bräuche im Unterricht zu thematisieren und zu erklären.  Diese Kenntnisse benötigen die Schülerinnen und Schüler auch, um nach ihrer vollkommenen Integration in das deutsche Schulsystem dazu in der Lage zu sein, kulturelle Zusammenhänge, insbesondere in der Literatur, zu erkennen.

Zu einer gelingenden Zusammenarbeit in der AUFFANGKLASSE ist es notwendig, dass die Schülerinnen und Schüler die kulturellen Hintergründe ihrer Klassenkameraden kennenlernen. Hierfür werden in Projekten wie Plätzchenbacken zu Weihnachten, Geburtstags- und Karnevalsfeiern deutsche Bräuche vorgestellt und durch Elemente anderer Kulturen angereichert.

Das kulturelle Einander-Kennenlernen schließt ausdrücklich auch religionskundliche Informationen ein.

Die Schülerinnen und Schüler werden immer wieder dazu angehalten, den anderen im Rahmen des Unterrichts von ihren Herkunftsländern zu erzählen.

Über die politisch-landeskundlichen Inhalte des Politikunterrichts hinaus sollen im Unterricht der AUFFANGKLASSE besonders Jugendkultur und Lebensart in Deutschland thematisiert werden.

6. Vertrauensbildende Maßnahmen/ Stärkung der Klassengemeinschaft

Die Klassengemeinschaft in der AUFFANGKLASSE ist besonders wichtig, da die Schülerinnen und Schüler in dieser Klasse oftmals die ersten/einzigen Gleichaltrigen in ihrer neuen Umgebung kennenlernen. Insbesondere für die Zeit vor der Integration der Schülerinnen und Schüler in die Regelklassen ist die Klassengemeinschaft daher eine wichtige Bezugsgruppe. Zur Stärkung der Klassengemeinschaft dienen u.a. die Sportstunden.(z.Zt. erteilt durch Herrn Brock)

Auch die Kunststunden (z. Zt. Erteilt durch Frau Barth) dienen der gemeinsamen kreativen Arbeit und somit der Stärkung der Gemeinschaft.

 Darüber hinaus finden zur Stärkung des Vertrauensverhältnisses außerschulische Aktivitäten und kleinere Unterrichtsgänge oder Klassenausflüge statt.

Die Klassengemeinschaft wird bereichert durch die Anwesenheit von AustauschschülerInnen, die während ihres Aufenthalts in Deutschland die Förderklasse besuchen.

7. Elternarbeit:

Aufgrund der teilweise schwierigen häuslichen Situation der Schülerinnen und Schüler ist eine enge Zusammenarbeit und mit und Beratung der Eltern besonders wichtig. Diese Elternarbeit wird durch regelmäßige Elternabende und individuelle Gesprächs- und Beratungstermine gewährleistet.

Die hierfür zumeist benötigten Dolmetscher werden von der RAA bereitgestellt.

8. Bereicherung des Schullebens am WDG

Dem WDG bieten sich durch die Schülerinnen und Schüler der AUFFANGKLASSE viele Möglichkeiten des interkulturellen Lernens. Neben den zu beobachtenden positiven Lerneffekten im sozialen Bereich, die sich bei den Schülerinnen und Schüler der Integrationsklassen zeigen, ist auch die Beschäftigung der Schülerinnen und Schüler der Integrationsklassen mit Hintergründen von Migration nach Deutschland hierdurch motivierbar. Da Integration als ein wechselseitiger Prozess begriffen werden muss, ist die Integration der Deutsch-Förderschüler als große Bereicherung für das Schulleben am WDG zu bezeichnen. Hier findet sich Potenzial für weitere mögliche Projekte interkulturellen Lernens.

9 . Weitere geplante Projekte:

Als nächstes Projekt für die Weiterentwicklung der Qualität der AUFFANGKLASSE ist die Etablierung eines Patenprojekts geplant. Durch die Kontaktvermittlung zu älteren Schülerinnen und Schüler der gleichen Muttersprache sollen bei der Aufnahme neuer Schülerinnen und Schüler in die AUFFANGKLASSE Verständigungsschwierigkeiten überwunden werden. Hierdurch wird den Schülerinnen und Schüler die Eingewöhnung erleichtert.

Auch die Organisation von Lernpatenschaften soll als Hilfestellung für die Schülerinnen und Schüler organisiert werden.

10. Genutzte Lehrwerke und Unterrichtsmaterial

·         Pingpong. Dein Deutschbuch. Band 1-3. Ismaning: Hueber, 2003.

·         Pingpong. Arbeitsheft. Band 1-3. Ismaning: Hueber, 2004.

·         Die AOL Lernbox Deutsch als Fremdsprache Grammatik (Niveau A1)

·         Die AOL Lernbox Deutsch Wortschatz (Niveau A1)

·         Spielhaus

·         Übungsgrammatik für die Oberstufe: Deutsch als Fremdsprache / Buch mit eingelegtem Lösungsschlüssel 2014

·         Logisch! Kursbuch A2 Deutsch für Jugendliche

·         Zwischendurch mal ... Spiele: Deutsch als Fremdsprache / Kopiervorlagen

·         Visuelles Wörterbuch Deutsch als Fremdsprache: Wörter- und Arbeitsbuch mit 6.000 Vokabeln

·         PONS Kommasetzung auf einen Blick Deutsch

·         PONS Grammatik auf einen Blick Deutsch

·         PONS Rechtschreibung und Zeichensetzung auf einen Blick Deutsch: kompakte Übersicht: Schreiben lernen

·         Deutsch als Zweitsprache: Grundlagen, Übungsideen und Kopiervorlagen zur Sprachförderung

·         Logisch! / Kursbuch A1: Deutsch für Jugendliche 

·         Logisch! / Kursbuch B1: Deutsch für Jugendliche 

·         Mittelpunkt / Lehr- und Arbeitsbuch mit Audio-CD B1+: Deutsch als Fremdsprache für Fortgeschrittene [

·         Alles klar?: Ein Übungsbuch zum Hörverstehen für Anfänger.Deutsch als Fremdsprache / Lehrerbuch mit Audio-CD

·         So geht's noch besser zum Goethe-/ÖSD-Zertifikat B1: Testbuch mit 2 Audio-CDs 

·         Einfach Grammatik: Übungsgrammatik Deutsch A1 bis B1

·         C-Grammatik: Übungsgrammatik Deutsch als Fremdsprache, Sprachniveau C1/C2

·         Großes Übungsbuch Deutsch - Wortschatz

·         Langenscheidt Universal-Wörterbuch Arabisch: Arabisch-Deutsch/Deutsch Arabisch 

·         Lextra - Deutsch als Fremdsprache - Grund- und Aufbauwortschatz nach Themen: A1-B1 - Übungsbuch Grundwortschatz

Das Team der Auffangklasse SJ2013/14

·         Frau Planert-Ludemann (Leitung, Deutsch- und Englischförderung)

·         Herr Jaene (Coleitung, Deutschförderung, Beratung Naturwissenschaften)

·         Herr Jarnoth (Mathematikförderung)

·         Herr Siol (Deutschförderung, Erdkunde und Landeskunde)

 

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